Wirth Anderlan: Schluss mit Medienlügen über „Netzwerktreffen mit Aktverein“


Jürgen Wirth Anderlan reagiert gelassen auf den inszenierten „Nazi-Skandal“ rund um ein Treffen mit Kalterer Jugendlichen. „Ich halte nichts von Kontaktverboten und spreche mit jedem. Aber ich sage auch klar, dass Vandalismus, Gewalt und verbotene Symbole unser Land nicht weiterbringen.“ Zeitgleich warnt der Landtagsabgeordnete vor vorgetäuschten Aktionen, die darauf abzielen könnten, den Jugendlichen und ihm zu schaden.

Mitte Juni traten mehrere Jugendliche – viele davon mit ausländischen Wurzeln – im Rahmen des Dorfturniers in Kaltern an Jürgen Wirth Anderlan heran und baten um Fotos. Wenig später baten sie auch um ein persönliches Treffen, das Mitte Juli bei Wirth Anderlan stattfand.

„Ich bin immer gesprächsbereit und freue mich, wenn gerade junge Menschen an mich herantreten. Ich habe mich auch schon mehrfach mit jungen Südtirolern aus dem äußersten linken Lager getroffen und mit ihnen gesprochen. Auch das war nie ein Problem“, so der Kalterer Landtagsabgeordnete der Liste JWA.

Das Treffen hatte allerdings keinen „Netzwerkcharakter“, wie mehrfach medial behauptet wurde. „Ich sprach mit den Jugendlichen über das Ausgehen, die Schule und Ausbildung, Arbeitsmöglichkeiten, aber auch über die Probleme der Jugend.“ Auch der Vorwurf, ein angebliches „White-Power-Zeichen“ verwendet zu haben, sei lächerlich. „Jeder Freizeit-Journalist weiß nach einer Minute Recherche, dass dieses Zeichen nur deshalb entstand, um Linke und Medien für dumm zu verkaufen, die immer und überall ‚Rechtsextremismus‘ wittern. Zudem ist es völlig legal.“

Vielmehr, unterstreicht der Kalterer Landtagsabgeordnete, habe er den Eindruck, eine Einheitsfront aus Antifa, Systemmedien und Parteien sei sehr darum bemüht, das Sommerloch mit diversen Nazi-Skandälchen zu füllen und diese zu einem rechtsextremen Bedrohungsszenario aufzubauschen. „Wenn eine rechte Politikerin einen rechten Verlag besucht, ist es ein ‚Skandal‘. Wenn ein rechter Politiker mit rechten Jugendlichen spricht, ist es eine ‚Kontroverse‘. Wenn ein linker Landeshauptmann hingegen Mitglied im linken Ost-West-Club ist, der der Antifa nahesteht, scheint das völlig normal zu sein“, so der Kopf der Liste JWA.

Dabei war Wirth Anderlan durchaus bewusst, dass lokale Medien bereits über die Jugendlichen der Gruppe „Aktverein“ berichtet hatten. „Im privaten Gespräch habe ich ihnen deshalb auch klar gesagt, dass Vandalismus, Gewalt und verbotene Symbole unser Land nicht weiterbringen.“ Stattdessen gäbe es genügend Möglichkeiten, seine Meinung friedlich und legal zu äußern. Gewalt und Zerstörungswut würden im Gegenteil nur dem politischen Gegner helfen.

„Ich bin der festen Meinung, dass man mit Gesprächs- und Verständnisbereitschaft, aber auch mit klaren Worten bei diesen und anderen Jugendlichen weiterkommt als mit Vorverurteilungen, Ausgrenzung und Beleidigungen. Sollten sie sich tatsächlich strafbar gemacht haben, muss ohnehin ein Gericht darüber entscheiden. Nicht ich.“

Wirth Anderlan selbst betont, er habe den Eindruck, dass das Gespräch mit den Jugendlichen gefruchtet habe. Vor diesem Hintergrund reagiert der Kalterer mit großer Skepsis auf die jüngsten Geschehnisse in seinem Heimatdorf. So seien in der Nacht auf Donnerstag, 13. August, mehrere Hauswände in Kaltern mit Parolen wie „Sieg Heil“, Hakenkreuzen und Schriftzügen beschmiert worden. Signiert wurden diese mit dem Namen des Aktvereins. „Die Gruppe hat sich jedoch sofort von den Taten distanziert, diese bei der Polizei angezeigt und eigenständig die Schmierereien entfernt. Für mich wirkt es so, als wolle man die mediale Hetzkampagne ausnutzen, um den Jugendlichen und mir ‚eins auszuwischen‘ und staatliche Repression auszulösen. Wer daran ein Interesse haben könnte, liegt auf der Hand.“ Er hofft darauf, dass die Polizei den Fall umgehend aufklären kann.

Abschließend betont Wirth Anderlan die Notwendigkeit einer offenen Debatte über tabuisierte Themenbereiche wie Migration und ein Ende der Skandalisierungs- und Brandmauerpolitik. „Es ist kein Wunder, wenn sich Jugendliche aggressiv präsentieren, wenn Systemmedien auf jede sachliche Kritik an der Massenmigration nur mit der Rechtsextremismuskeule antworten.