Wirth Anderlan im EU-Parlament: Scharfe Kritik an Brüssel, Corona-Politik und Migration

Am Mittwoch, den 8. Juli, sprach Jürgen Wirth Anderlan in Straßburg gemeinsam mit Gerald Hauser (FPÖ) und Marc Jongen (AfD). In seiner Rede übte der Südtiroler Landtagsabgeordnete scharfe Kritik an der Europäischen Union und bezeichnete sie als „Schlachthof für Europas Völker“ sowie als „bürokratischen Wasserkopf“, der von „folgsamen Marionetten“ getragen werde, deren Auftrag im Mittelstandsvernichtungsplan bestehe.

Den Auftakt seiner Rede bildete die Corona-Politik, die Wirth Anderlan als Ausgangspunkt für den Ausbau eines umfassenden Überwachungsstaates bezeichnete. Die Europäische Union entwickle sich seiner Ansicht nach zunehmend zu einem zentralistischen Machtapparat, der unter dem Deckmantel von Klimaschutz, Pandemiebekämpfung und dem Kampf gegen Desinformation immer stärker in die Freiheitsrechte der Bürger eingreife. Als aktuelles Beispiel nannte er die beschlossene Chatkontrolle.

„Für mich ist diese heutige EU das Hiroshima Europas. Sie ist der Schlachthof für Europas Völker und Kulturen, sie ist ein bürokratischer Wasserkopf kurz vor dem Siedepunkt, ausgestattet mit folgsamen Marionetten mit dem Auftrag, den Mittelstandsvernichtungsplan umzusetzen. Sie sind eine Sekte von Biologieleugnern und sie war die Brutstätte des größten Verbrechens in der jüngeren Geschichte unserer Heimat“, erklärte Wirth Anderlan.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen. Wirth Anderlan warf den politischen Verantwortlichen vor, trotz früher Hinweise auf die begrenzte Wirksamkeit der Impfungen und die Schwächen der Teststrategie an weitreichenden Einschränkungen festgehalten zu haben. Anhand einer Chronologie der Corona-Maßnahmen erläuterte er seine Kritik und verwies auf die aus seiner Sicht gravierenden sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Lockdowns, Suspendierungen ungeimpfter Beschäftigter und Grundrechtseinschränkungen.

„Ich stelle mir schon die Frage: Was mache ich eigentlich hier? Es liegt alles auf dem Tisch – RKI-Protokolle, EMA, WHO und vieles mehr. Es müssten eigentlich nur noch Handschellen klicken, Kastenwagen vorfahren und die Steinbrüche Europas freuen sich auf neue Fachkräfte.“

Mit Blick auf den laufenden Corona-Untersuchungsausschuss im Südtiroler Landtag erneuerte Wirth Anderlan seine Forderung nach einer umfassenden Aufarbeitung. „Eine Entschuldigung ist zu wenig. Die Suspendierten müssen rehabilitiert, Corona-Strafen zurückgezahlt und Impfgeschädigte entschädigt werden.“

Klare Worte fand Wirth Anderlan auch zur Migrationspolitik. Er sprach von einer „Überfremdung“ Europas und erklärte:

„Es geht um Bevölkerungsaustausch im großen Stil unter dem Deckmantel des Asylrechts. Weil die Leute, die dahinterstehen, selbst kultur- und identitätslos sind, meinen sie, dass alle Kulturen und Identitäten verschwinden sollen.“

Zum Abschluss betonte Wirth Anderlan, Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung und der Erhalt der ethnischen Struktur Europas seien die Grundlage für die Zukunft des Kontinents. Zugleich bekräftigte er seine Forderung nach einer strafrechtlichen Verfolgung der Verantwortlichen der Corona-Politik: „Für die Verantwortlichen dieser Verbrechen müssen Handschellen klicken und ab in den Steinbruch mit denen.“