Wirth Anderlan: Überfremdungs-Befürwortern die Steuergelder streichen

Die neue Vorsitzende der Südtiroler Hochschülerschaft, Neha Bhati, fordert offen, „Südtirol“ dürfe „ruhig bunter und diverser werden“. In den sozialen Medien hagelt es Kritik. Die Südtiroler Hochschülerschaft reagiert mit Rassismusvorwürfen. Nun erhält Bhati Schützenhilfe vom linken Jugendring. Wirth Anderlan: „Wer offen Überfremdung fordert, sollte dafür kein Steuergeld der Südtiroler erhalten, die man gegen Fremde austauschen will.“

Bhati, deren Wurzeln selbst in Asien liegen, gab in ihrem Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Kompatscher bekannt, sie wolle ihren Schwerpunkt auch auf die „gesellschaftliche Akzeptanz von Diversität“ legen. Davon, so Bhati, könne es ruhig mehr geben.

Eine Aussage, die für viele Südtiroler einen direkten Angriff darstellt. „Wir Südtiroler durften nie darüber entscheiden, ob wir diese Buntheit überhaupt wollen. Sie wurde uns – ebenso wie die Zugehörigkeit zu Italien – aufgezwungen“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete Jürgen Wirth Anderlan.

Wir sind bereits bunt genug!

Immer mehr Südtiroler würden sich nicht mehr Buntheit, sondern weniger wünschen. „Ultner, Ahrntaler, Vinschger, Wipptaler, Unterlandler … unser Land ist bereits vielfältig genug. Und das seit Jahrhunderten. Die zahlreichen Dialekte, Trachten, das Handwerk, lokale Bräuche, Kultur und Traditionen sind historisch gewachsen und wurden uns nicht aufgedrängt.“

Daran wolle man festhalten, so Wirth Anderlan. Organisationen, die aktiv daran arbeiteten, Südtiroler gegen Fremde auszutauschen, sollten dafür auch nicht noch mit Steuergeld finanziert werden. „Die Südtiroler Hochschülerschaft erhält Hunderttausende Euro an Beiträgen. Nicht, um damit Überfremdung zu fordern, sondern um Studenten zu helfen.“

Hundertausende Euro für Jugendring und Hochschülerschaft

Dasselbe gelte auch für den Jugendring, der nun ebenfalls bekräftigt habe, dass Südtirol „ruhig bunter und diverser werden“ solle. Auch dieser erhält jährlich hunderttausende Euro an Steuergeldern. Zeitgleich, so die Vorsitzende des Jugendrings, sei der „Rechtsruck in unserer Gesellschaft sehr bedenklich“. „Auch hier kümmert sich der Jugendring nicht um seinen Kernbereich, die Jugendarbeit, sondern propagiert öffentlich eine politische Meinung“, betont der Kalterer JWA-Frontmann. Dabei sei der sogenannte Rechtsruck lediglich eine Reaktion des Volkes auf eine aufgezwungene Überfremdung sowie die Zwangsfinanzierung linker Netzwerke.

„Wir sind deshalb klar dafür, Organisationen, die sich offen für einen Bevölkerungsaustausch aussprechen, die öffentlichen Gelder zu streichen“, so Wirth Anderlan abschließend.