Corona-Dokument beweist: Todeszahlen künstlich hochmanipuliert

Dieses Rundschreiben hat es in sich: Erstmals liegt in Europa, konkret in Südtirol, ein Beweis für die systematische Manipulation der Corona-Todeszahlen vor. Das Dokument, das der Landtagsabgeordnete Jürgen Wirth Anderlan recherchiert hat, gelangt nun über den EU-Abgeordneten Gerald Hauser (FPÖ) bis zur EU-Kommission.

Hausärzte wurden in Südtirol von Amts wegen angewiesen, Todesfälle zu Hause während der COVID-19-Pandemie aufgrund von Grippe- und Bronchialerkrankungen automatisch als COVID-19-Infektionstodesfälle einzustufen. Das bestätigt ein Dokument mit der Protokollnummer 0039342-B, das im März 2020 von Frau Dr. Dagmar Regele (damals Direktorin des Departments für Gesundheitsvorsorge im Sanitätsbetrieb) und Frau Dr. Anna Maria Bassot (damals geschäftsführende Direktorin des Dienstes für Hygiene und Öffentliche Gesundheit) versendet wurde.

Bestätigt wird die Existenz des Dokumentes nun von Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Darin heißt es: „Unter Berücksichtigung der Epidemiezeit für Todesfälle zu Hause wird es als angemessen erachtet, alle Todesfälle aufgrund von Grippesyndromen und bronchopulmonalen Pathologien wie Infektionstodesfälle zu behandeln. Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten einen positiven Abstrichtest gemacht hat, müssen diese Informationen auf dem Interventionsblatt und auf der Sterbeurkunde vermerkt werden.“

Auch die Neue Südtiroler Tageszeitung griff den Fall auf. Der Journalist Christoph Franceschini schreibt hierzu: „Damit wird klar, dass alle Todesfälle, die man etwa auf eine Grippe, eine Bronchialerkrankung oder eine Lungenentzündung zurückführte, automatisch als Covid-19-Tod eingestuft wurden. Ebenso behandelt wurden – unabhängig von der Todesursache – Menschen, die zu Lebzeiten einen positiven Coronatest absolviert hatten, ohne einen medizinischen Nachweis zu erbringen, ob der Tod tatsächlich durch das Covid-19-Virus verursacht wurde.“

„Das bestätigt: Diese Pandemie war eine Test- und Papierpandemie“, betont Jürgen Wirth Anderlan. „Das Schreiben ist auch an die Spitze der Sanitätseinheit sowie an die Landesnotrufzentrale in Südtirol ergangen. Ärzte seien damit faktisch angewiesen worden, medizinische Diagnosen zu verfälschen.“

Wirth Anderlan kündigt an, das Dokument nicht nur im Corona-Untersuchungsausschuss, sondern auch auf europäischer Ebene öffentlich zu machen.