Kompatscher ist Mitglied: Gelder für linken „Jugendverein“ verdoppelt

Die Landesbeiträge für den umstrittenen „Ost-West-Club“ in Meran verdoppelten sich 2025 auf fast eine Viertelmillion Euro. Dem Verein wird ein Naheverhältnis zur – in den USA als Terrororganisation eingestuften – Antifa nachgesagt. Auch Landeshauptmann Kompatscher ist Mitglied des „Ost-West-Clubs“.

Der Verein, der sich selbst als „antifaschistisch“ bezeichnet, organisiert seit Jahren politische Veranstaltungen – darunter feministische Infocafés und Drag-Queen-Shows, ebenfalls finanziert mit Steuergeldern. Zudem gibt es Formen der Zusammenarbeit des „Ost-West-Clubs“ mit Schulen, in denen Schülern ihr Verständnis von „Rechtsextremismus“ nähergebracht wird, sowie Demowerkstätten für die sogenannte „Pride“-Demo.

Besonders brisant: Neben Vorstandsmitgliedern, die direkt von der linksextremen Antifa stammen sollen, ist Arno Kompatscher Mitglied des Vereins – als Mitglied Nummer 1069. „Wie kann der Landeshauptmann die politische Neutralität seines Amts gewährleisten, während er selbst Mitglied einer solchen Organisation ist?“, fragt in diesem Zusammenhang der Landtagsabgeordnete der Liste JWA, Jürgen Wirth Anderlan.

Mehr als 225.000 Euro im Jahr 2025

Im Jahr 2024 erhielt der „Ost-West-Club“ rund 96.000 Euro an Steuergeldern vom Amt für Kultur sowie weitere 40.000 Euro vom Amt für Jugendarbeit. 2025 stieg der Beitrag des Amts für Kultur deutlich an – auf 185.405 Euro. Das Amt für Jugendarbeit zahlte erneut 40.000 Euro aus.

Auffällig in diesem Zusammenhang: Als die Liste JWA unlängst eine Offenlegung der Mitgliedschaften von Landesräten in linken Vereinen forderte, verhielt sich Landeshauptmann Kompatscher betont ruhig – im Gegensatz zum Landesrat für Kultur, Philipp Achammer, dem Landesrat jenes Amts, dessen Fördermittel für den „Ost-West-Club“ sich 2025 verdoppelten. Auf Facebook gab Achammer bekannt: „Ich bin nicht nur Mitglied, ich bin auch überzeugter Unterstützer vieler dieser genannten Organisationen. Und ich bin stolz darauf.“

Millionen für Migrationsindustrie

Unter diesen – teils stark umstrittenen – Organisationen befanden sich neben dem „Ost-West-Club“ und dem linken Kulturzentrum „Astra“ auch die Caritas, welche in nur fünf Jahren rund 27 Millionen Euro erhielt. Damit betreibt die Caritas vier Flüchtlingshäuser und zahlreiche Migrantenberatungsstellen.

„Ein ganzes Netzwerk von Migrationsaktivisten, linken Kulturzentren und politischen Vereinen lebt hierzulande von Steuergeld. Während unsere ehrenamtlichen Vereine oft im Regen stehen gelassen werden, fließen Förderungen für Drag-Queen-Shows, Asylheime und Aufklärung über angeblichen ‚Rechtsextremismus‘. Es ist höchste Zeit, diese Sümpfe trockenzulegen“, betont Jürgen Wirth Anderlan.