Faule Melone: „Migrationskritik predigen, Überfremdung fördern.“

Der Landtagsabgeordnete Jürgen Wirth Anderlan übt scharfe Kritik an den Plänen von Giorgia Meloni, erneut eine halbe Million Nicht-EU-Ausländer einwandern zu lassen. „Meloni gibt sich gerne als ‚Patriotin‘ und Migrationsgegnerin, aber in Wahrheit ist sie nichts als eine faule Melone, welche den Großen Austausch ungebremst fortsetzt“, so Wirth Anderlan wörtlich.

Laut einem Kabinettsbeschluss vom 30. Juni 2025 plant Rom, in den Jahren 2026 bis 2028 insgesamt 497.550 neue Arbeitsvisa für Nicht-EU-Bürger zu vergeben – 164.850 davon bereits im kommenden Jahr 2026. Unter dem Deckmantel des Fachkräftemangels werden so weiter demografische Fakten geschaffen. Und das nicht zum ersten Mal. Bereits in den Jahren 2023 bis 2025 hatte Italien über 450.000 Visa an Nicht-EU-Bürger vergeben.

„Die Völker Europas wollen nicht durch Fremde ersetzt werden – egal ob für angebliche ‚Wirtschaftsinteressen‘ oder im Namen der ‚Demografie‘. Deshalb haben migrationskritische Kräfte seit Jahren Aufwind. Doch manche davon offenbaren sich immer mehr als Mogelpackungen“, betont der Kalterer Bauer.

Aufgrund der Zwangszugehörigkeit zu Italien gilt für Südtirol einmal mehr: „Mitgefangen, mitgehangen.“ Doch Südtirol sollte – so der JWA-Kopf – endlich selbst entscheiden, sowohl über seine staatliche Zugehörigkeit als auch über die Migration. „Meine Position war immer klar: Südtirol sollte sich von diesem Staat verabschieden und eigenständig über seine Zukunft entscheiden. Und Südtirol sollte die Massenmigration stoppen und die Remigration starten. Damit unsere Heimat auch für unsere Kinder und Enkel Heimat bleibt.“

Ziel sei es dahingehend auch nicht, bestehende Mängel künstlich durch Fremde zu kaschieren, sondern demografische und wirtschaftliche Probleme an der Wurzel zu packen. „Wir sollten die Wirtschaft auf den demografischen Wandel umstellen – nicht umgekehrt. Neue Technologien wie KI und Automatisierung, Förderungen für heimische Fachkräfte und Auslandssüdtiroler sowie Südtiroler Familien. Und nicht Überfremdung.“