Auch wenn sie viele nicht überraschen, die Zahlen haben es in sich. Nicht-EU-Ausländer erhalten elf Mal mehr Sozialhilfe pro Kopf als Staatsbürger. Das belegt die Antwort auf unsere Anfrage zu Sozialgeldern. Doch das ist noch nicht alles.
In der Landtagsanfrage „Entwicklung Sozialhilfe“ fragten wir nach der prozentuellen Verteilung der finanziellen Hilfsleistungen. Sowohl von Staatsbürgern, EU-Ausländern, als auch Nicht-EU-Ausländern. Die Gliederung der Staatsbürger in die drei Volksgruppen, welche wir uns ebenso wünschten, wurde indes verweigert.
Die Zahlen, die wir hingegen erhielt, sind dennoch eindeutig: So bekamen Nicht-EU-Ausländer 2023 rund 19 Millionen Euro an Sozialhilfe. Dem gegenüber stehen die Summen von rund 21 Millionen für Staatsbürger sowie 2,8 Millionen für EU-Bürger.
Um diese Zahlen in ein Verhältnis zu setzen: Laut ASTAT lebten 2023 exakt 482.141 italienische Staatsbürger in Südtirol, 16.650 Ausländer aus EU-Staaten sowie 38.742 Ausländer ohne eine Staatsbürgerschaft eines EU-Landes.
Umgerechnet bedeutet dies, dass jeder italienische Staatsbürger, der 2023 in Südtirol lebte, im Schnitt rund 44 Euro an Sozialhilfe erhielt, während EU-Bürger vier Mal so viel (167 Euro) und Nicht-EU-Ausländer ganze elf Mal so viel (491 Euro) bekamen.
„Migration führt nicht nur zur systematischen Überfremdung unserer Heimat, sie ist auch noch ein Millionengrab. Mit den Unsummen, die wir arbeitslosen und kriminellen Ausländern hinterherwerfen, könnten wir heimische Familien fördern und entlasten“, zeigt sich Jürgen Wirth Anderlan entrüstet. Für den Landtagsabgeordneten der Liste JWA sei Remigration – auch aus finanziellen Gründen – daher die Schicksalsfrage unseres Jahrhunderts.